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Bundesamt für Umwelt

Bundesamt für Umwelt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bundesamt für Umwelt BAFU
«Corporate Design Bund» – Logo der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
HauptsitzIttigen
DirektorinKatrin Schneeberger
StellvertreterPaul Steffen
AufsichtEidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Webpräsenzbafu.admin.ch
Hauptsitz an der Worblentalstrasse 68 in Ittigen
Gebäude an der Monbijoustrasse 40 in Bern (seit 2022)
Gebäude an der Papiermühlestrasse 172 (bis Frühjahr 2022)

Das Bundesamt für Umwelt BAFU (französisch Office fédéral de l’environnement OFEV, italienisch Ufficio federale dell’ambiente UFAM, rätoromanisch Uffizi federal d’ambient UFAM, englisch Federal Office for the Environment FOEN) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es ist die Umweltfachstelle der Schweiz und gehört zum Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK.

Geschichte

1971 wurde das Bundesamt für Umweltschutz (BUS) gegründet. 1989 wurde es nach der Fusion mit dem Bundesamt für Forstwesen und Landschaftsschutz (BFL) in Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) umbenannt. Am 1. Januar 2006 entstand aus dem BUWAL und grossen Teilen des Bundesamts für Wasser und Geologie (BWG) das heutige Bundesamt für Umwelt (BAFU).[1][2]

Aufgaben

Das BAFU ist die Fachbehörde für die Umwelt. Es ist zuständig für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie für den Schutz des Menschen vor Naturgefahren und den Schutz der Umwelt vor übermässigen Belastungen.

Gestützt auf die Nachhaltigkeitsstrategie des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, verfolgt das BAFU folgende Ziele:

Um diese Ziele zu erreichen, hat das BAFU folgende Aufgaben:

  • Beobachten der Umwelt als Grundlage der Ressourcenbewirtschaftung
  • Vorbereiten von Entscheiden für eine umfassende und kohärente Politik der nachhaltigenBewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie der Gefahrenprävention
  • Umsetzen der gesetzlichen Grundlagen, Unterstützen der Vollzugspartner sowie Informieren über den Zustand der Umwelt und die Möglichkeit, die natürlichen Ressourcen zu nutzen und zu schützen

Direktoren

Personalbestand ab 2006

VollzeitstellenJahr01002003004005006002006200920122015201820212024VollzeitstellenEntwicklung Vollzeitstellen BAFU
Quellen:
Staatsrechnungen 2003–2006 (Statistikteil). In: Eidgenössische Finanzverwaltung EFV. Abgerufen am 17. März 2026.
Ab 2007 (Einführung des Neuen Rechnungsmodells NRM): Datenportal Bundeshaushalt. In: Eidgenössische Finanzverwaltung EFV. Abgerufen am 17. März 2026.
2006: Fusion des Bundesamts für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) mit dem Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG).

Kritik

Per 1. Januar 2022 hat der Bundesrat die Zulassungsstelle für Pflanzenschutzmittel dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zugeordnet. Bis dahin war das Bundesamt für Landwirtschaft zuständig. Das BAFU übernahm die Hauptverantwortung bei der Beurteilung der Risiken von Pflanzenschutzmitteln für die Umwelt.[12] Das BAFU ist jedoch dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von Bundesrat Albert Rösti (SVP) unterstellt, wobei dieses bei der Festlegung von Grenzwerten im Gewässerschutz landwirtschaftspolitische Argumente höher gewichtet als wissenschaftliche. Das Bundesamt für Justiz sieht darin einen Verstoss gegen das Gewässerschutzgesetz.[13]

Commons: Bundesamt für Umwelt – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Umwelt BAFU: Das BAFU in Kürze. Geschichte. Abgerufen am 21. März 2021.
  2. BUWAL und BWG werden zum Bundesamt für Umwelt. In: admin.ch. 26. Oktober 2005 (Medienmitteilung).
  3. Katrin Schneeberger wird neue Direktorin des Bundesamts für Umwelt. In: admin.ch. 28. Mai 2020, abgerufen am 17. August 2020 (Medienmitteilung).
  4. Christine Hofmann. Bundesamt für Umwelt BAFU, archiviert vom Original; abgerufen am 17. März 2026.
  5. Marc Chardonnens wird neuer Direktor des Bundesamts für Umwelt. In: admin.ch. 27. Januar 2016, abgerufen am 21. März 2021 (Medienmitteilung).
  6. Wechsel an der Spitze des Bundesamts für Umwelt. In: admin.ch. 7. November 2019, abgerufen am 17. November 2019 (Medienmitteilung): «Marc Chardonnens, Direktor des Bundesamts für Umwelt, gibt aus gesundheitlichen Gründen die Leitung des Amtes per Ende Januar 2020 ab».
  7. Wechsel von BAFU-Direktor Bruno Oberle an die ETH Lausanne. In: admin.ch. 25. September 2015, abgerufen am 21. März 2021 (Medienmitteilung).
  8. Umweltschutz im «Ameisenhaufen». In: Neue Zürcher Zeitung. 23. September 2005 (Gespräch mit dem scheidenden Buwal-Direktor Roch).
  9. Therese Steffen Gerber: Bruno Böhlen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  10. Sarah Brian Scherer: Rodolfo Pedroli. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  11. Thomas Fuchs: Friedrich Baldinger. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  12. Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel wird verbessert. Der Bundesrat, Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung, 17. Februar 2021, abgerufen am 19. Februar 2026.
  13. Livia Middendorp, Matieu Klee: Pestizide. Bundesamt für Justiz sieht Verstoss gegen Gewässerschutzgesetz. In: SRF News. 18. Februar 2026, abgerufen am 19. Februar 2026.

Koordinaten: 46° 58′ 25″ N,  28′ 48″ O; CH1903: 603148 / 202505